Vertrag praktikant kindergarten

Ein Praktikant ist 3 Monate für ein Orientierungspraktikum angestellt und erhält eine Vergütung die den Mindestlohn unterschreitet, was ja sein darf. Nun möchte der Praktikant gern noch weitere 3 Monate bleiben und hier ist die Frage, ob das so richtig ist, wenn man direkt im Anschluss einen neuen Praktikantenvertrag macht jedoch mit dem Mindestlohn. Das wäre ja ein Anschlusspraktikantenvertrag und evtl. ist da zu beachten, dass man rückwirkend Mindestlohn auch für den Orientierungspraktikumsvertrag zahlen muss, oder? Wäre es da nicht korrekter, einen auf 3 Monate befristeten Arbeitsvertrag aufzusetzen? Oder muss eine gewisse Zeit der „Nichtbeschäftigung“ zwischen beiden Verträgen liegen? danke für Deinen Kommentar. Ich bin mit dualen Umschulungsprogrammen nicht so gut vertraut wie mit den Fällen bei Studenten, jedoch gehen wir davon aus, dass hier die selbe Logik wie für Pflichtpraktikanten greifen wird. Ist Ihnen bekannt, ob ich mir von der Uni einen zusätzlichen Vermerk erstellen lassen kann, der die empfohlende Praktikumsdauer von 4 Wochen auf 3 Monate ausdehnen könnte? So dass ich für 3 Monate als Pflichtpraktikant nicht Mindestlohnpflichtig wäre? Eine PO-Erweiterung sozusagen. (ich kontaktiere natülcih auch meine Uni, würde aber gern noch eine Einschätzung) Important! Separated contracts are necessary for the 2 different internships in order to meet the legal requirements. Auf Vergütung besteht kein gesetzlicher Anspruch. Eine freiwillige Vergütung ist jedoch möglich.

Schülerpraktikanten fallen nicht unter das Mindestlohngesetz. Im Rahmen eines während des Studiums absolvierten Pflichtpraktikums besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Vergütung. Hochschulpraktikanten fallen nicht unter das Mindestlohngesetz. Eine freiwillige Vergütung ist jedoch möglich. Erst mal ist es immer besser, in Unternehmen gerade NICHT als Pflichtpraktikant geführt zu werden, da man meinen Informationen nach dann weder Anspruch auf Urlaub hat, noch einen Mindestlohn (zumindest in den ersten drei Monaten, wie bereits geschrieben) bekommt. Der einzige Vorteil besteht allein darin, dass man nicht alle Sozialabgaben abzuführen hat. Für den Schülerpraktikanten besteht kein Anspruch auf bezahlten Urlaub oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Ich studiere im dritten Mastersemester und möchte meine Masterarbeit im Unternehmen schreiben.

Von der Uni ist kein Praktikum vor geschrieben, weder freiwillig noch pflicht… Das Unternehmen möchte hat mir angeboten mich als Pflichtpraktikant unter Vertrag zu nehmen. Ist das rechtens? Ich könnte von der Uni keinen Nachweis über ein Pflichtpraktikum erbringen. Dürfte ich einen solchen Vertrag unterschreiben? zunächst einmal ist es richtig, dass man als Pflichtpraktikant weniger Abzüge hat, es sind aber dennoch Abzüge vorhanden, meines Wissens ist der Unterschied nicht so riesig, ich habe leider keine genauen Zahlen zur Hand.